Die mentale Turniervorbereitung

Das nächste Turnier steht vor der Tür? Du bist aufgeregt, hoffst dass alles klappt und im besten Falle den 1. Platz gewinnst? Damit alles ruhig und wie geplant verläuft ist die Vorbereitung genauso wichtig wie das Turnier selbst. Denn Hektik und Stress sind sowohl für dich als auch für das Pferd sehr ungesund und können dir deinen großen Tag kaputt machen.

Die Vorbereitung:

Vor einem Turnier müssen einige Dinge erledigt werden. Hierzu zählt aber nicht nur das Packen der Ausrüstung, sondern auch die geistige Einstellung auf das Turnier. Du musst voll und ganz davon überzeugt sein, das Turnier bestmöglich zu meistern. Die innere Einstellung beeinflusst unser Handeln, unsere Ausstrahlung und Wirkung auf andere, also auch auf das Pferd. Pferde sind sehr sensible Wesen, auf die sehr leicht eine Stimmung übertragen werden kann. Aus diesem Grund setzt man keinen ängstlichen Reiter auf ein feinfühliges und schreckhaftes Pferd. Denn die Nervosität des Reiters überträgt sich sofort auf dieses und lässt es ebenfalls Angst haben. Sitzt ein ruhiger und selbstsicherer Reiter auf solch einem Pferd, so gibt er diesem Kraft und Halt. Ein ängstliches Pferd beruhigt man am besten durch einen freundlichen und sicheren Auftritt. Man redet ihm behutsam zu und streichelt es mit sanfter Hand. Wenn du ihm zeigst, dass du keine Angst hast, dann wird es auch keine haben.

Wenn du nun vor einem Turnier aufgeregt bist und dies dein Pferd spürt, so erwartet es etwas Negatives und bekommt Angst. Für ein ängstliches Pferd ist eine Fahrt im Transporter und eine unbekannte Umgebung der Horror. Und letztendlich kann das Turnier scheitern was natürlich niemand möchte. Somit müssen du und dein Pferd im Einklang mit der Stimmung und Einstellung sein, damit alles bestens verläuft.

Die richtige Einstellung für dich und dein Pferd:

Positives Denken hat sich bisher meistens bewährt. Fast jeder Mensch hat schon mindestens eine Erfahrung in seinem Leben erlebt, die von einer positiven Einstellung ausging. Hierzu zählt allein schon das zuversichtliche Hoffen auf etwas. Genau dieses Hoffen und positive Denken brauchst du bei der Vorbereitung und Teilnahme an einem Turnier.

Der Trick bei dem Ganzen ist die Steigerung des Selbstbewusstseins. Ein Mensch der einen Raum betritt und man direkt spürt, dass er da ist, hat mehr Selbstbewusstsein, als einer den man erst nach Minuten entdeckt. Und nun ist die Frage, welcher dieser Beiden wird einem länger im Gedächtnis bleiben? Natürlich der Selbstbewusstere.

Dasselbe Phänomen kann man auf ein Turnier übertragen. Ein Reiter, der mit voller Energie und Sicherheit auf den Platz reitet wird die Richter mehr überzeugen, als einer den diese nach wenigen Minuten schon wieder vergessen haben.

Natürlich funktioniert dieses Überzeugen der Richter weniger bei einem Springturnier, da es hier um Schnelligkeit und Sprungkraft geht, damit bloß keine Stange herunterfällt. Doch auch hier zählt die Energie, die du ausstrahlst und auf dein Pferd überträgst. Ein träger Reiter – ein träges Pferd!

Fazit:

Deine Stimmung überträgt sich auf dein Pferd und deine Stimmung ergibt sich aus deiner Einstellung.

 

Die Voraussetzungen um an deinem Turnier zu starten kannst du hier nachlesen!

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