Wie du besser reiten lernst! – 7 Tricks!

Trick 1: Besser reiten durch deine Fitness und eigene Beweglichkeit!

Ein Zusatzsport ist essenziell, wenn du besser reiten möchtest. Gerade im Reitsport ist es wichtig, ein gutes Körpergefühl und eine gute Körperspannung zu besitzen! Du fragst dich sicher, welche Zusatzsportarten am besten geeignet sind?

Fitness

  1. Yoga
    Eine der Hauptaufgaben im Yoga ist es, die Konzentration und das Körpergefühl zu steigern. Erkennst du die Parallelen zum Reitsport? Du kennst sicher Reiter, die wie ein Sack Kartoffeln auf dem Pferd sitzen. Mit Yoga wirst du das verhindern können.
  2. Joggen
    Der Klassiker unter den Sportarten. Das aber auch nicht unbegründet. Besser und leichter kann man wohl keine Ausdauer aufbauen. Wenn du souverän Reiten möchtest, benötigst du eine gute Ausdauer! Zusätzlich stärkt das Joggen die Rumpf- und Beinmuskulatur. Der Vorteil vom Joggen ist, dass es sich einfach in deinen Tagesablauf integrieren lässt.
  3. Fitnessstudio
    Melde dich in einem Fitnessstudio an und trainiere gezielt deine Oberschenkel und die Bauchmuskulatur. Die Oberschenkelmuskulatur hilft dir besonders für einen besseren Sitz im Sattel und die Bauchmuskeln sind wichtig für deine Körperspannung.

Trick 2: Bodenarbeit stärkt das Vertrauen.

Die Bodenarbeit mit einem Pferd stärkt das Vertrauen und den Respekt. Du schaffst dadurch eine gute Kommunikation zwischen dir und deinem Pferd. Bodenarbeit ist ein weiter Begriff. Es bedeutet letztendlich, dass du mit deinem Pferd Übungen vom Boden aus machst und nicht reitest. Du lernst dabei die Körpersprache des Pferdes. Diese Eigenschaft, die Körpersprache des Pferdes zu lesen ist enorm wichtig, wenn du besser reiten möchtest. Du fragst dich nun sicher, welche Übungen du mit deinem Pferd durchführen kannst? Du könntest zum Beispiel die Seitengänge, Hinterhand- oder Vorhandweichen, aber auch Führtraining mit deinem Pferd trainieren. Mehr zu einer guten Bodenarbeit lernst du z. B.  in unserem: Basispass.

besser reiten

Trick 3: Lass dich beim Reiten filmen.

Oft fühlt sich manches richtig für dich an, von außen gesehen ist es das aber nicht. Nicht selten merkt man selbst nicht, was man falsch macht. Hier kann es sehr gut helfen, dass dich ein Freund oder dein Reittrainer filmt, um im Nachhinein dein Reiten zu analysieren. Probiere es doch einfach mal aus. Solltest du niemanden im Stall haben, kannst du dein Handy auch auf einer Erhöhung ablegen. Aber erschrecke nicht! Wenn man sich das erste Mal auf einem Video reiten sieht, merkt man, dass einiges nicht perfekt aussieht. Lasse dich aber nicht entmutigen. Schaue dir das Video mehrmals hintereinander an und schaue, was du verbessern kannst. 

Trick 4: Setze das Pferd nicht unter Druck.

Zwinge dein Pferd zu nichts, was es nicht will! Denn es ist ein Lebewesen und kein Sportgerät. Manchmal ist weniger mehr. Wenn dein Pferd nicht mehr möchte, oder es sich nicht mehr konzentrieren kann, gebe ihm eine Pause oder probiere es noch mal am nächsten Tag. Besser reiten funktioniert nicht über Nacht. Es benötigt Ausdauer und Geduld.

Trick 5: Verstehe die Körpersprache deines Pferdes.

Auch du musst dein Pferd verstehen! Deshalb ist es sehr wichtig, dass du die Körpersprache deines Pferdes deuten kannst. Es gibt zum Beispiel neun verschiedene Ohrpositionen. Zurückgelegte Ohren können Aggressivität bedeuten, genauso aber auch Unsicherheit und Angst. Wenn man zurückgelegte Ohren betrachtet, denken die meisten direkt, dass das Pferd aggressiv ist. Aber du würdest sicher auf ein ängstliches Pferd anders reagieren wie auf ein aggressives oder? Genau das ist der Punkt, du musst dein Pferd richtig verstehen. Alle Signale der Körpersprache würden hier den Rahmen sprengen, aber hierzu findest du sicher einiges im Internet. Hier ein interessanter Link, der dir sicher hilft dein Pferd besser zu verstehen: Pferde lesen lernen



Trick 6: Lobe dein Pferd.

Das Loben wird von vielen Reitern unterschätzt. Es ist sehr wichtig und motiviert dein Pferd. Gerade wenn du besser reiten möchtest solltest, du dich fragen, ob du dein Pferd richtig lobst. Durch ein Lob weiß dein Pferd, dass es etwas richtig gemacht hat.Gleichzeitig schaffst du eine entspannte Atmosphäre, motivierst dein Pferd und somit steigert ihr euren Trainingserfolg.

pferd-essen

Aber wie kann ich mein Pferd richtig loben?

  1. Mit deiner Stimme loben.
    Pferde nehmen diese Art von Lob sehr gut an. Sie erkennen es, wenn du sie mit einem Wort belohnst.
    Viele verfechten das mündliche Lob, da Pferde nicht mit Lauten kommunizieren. Aber Pferde können trotzdem lernen, dass ein bestimmtes Wort ein Lob darstellt. Ein “guuuut” oder “schöön” wirkt zum Beispiel sehr gut! Viele loben ihr Pferd auch durch das Wort “fein”. Das ist nicht zu empfehlen, da “fein” sehr schnell wie “nein” klingen kann. Dies führt bei deinem Pferd zur Verwirrung.
    Achte auf eine hohe Tonlage. Somit kannst du noch mehr ausschließen, dass es wie eine Bestrafung klingt.
  2. Durch Streicheleinheiten loben.
    Du kannst dein Pferd auch gut durch Berührungen loben. Die meisten Pferde empfinden das Streicheln über dem Auge als sehr angenehm. Viele Pferde lassen sich auch sehr gerne am Mähnenkamm streicheln. Was du eher vermeiden solltest, ist das Klopfen auf den Hals oder auf die Hinterhand. Dies empfinden laut einer Studie die Pferde als Stress.
  3. Mit Pausen oder Futter loben.
    Eine Pause oder ein Ruhemoment kann ein Lob für dein Pferd sein. Pausen steigern die Konzentration deines Pferdes und sie wirken entspannend. Oft kannst du dann sehen, dass dein Pferd tief durchatmet oder sogar gähnt. Das sind die Zeichen für Entspannung oder Zufriedenheit. Achte darauf, wenn du besser reiten möchtest, dass du deinem Pferd auch ab und zu Ruhezeiten gibst.Natürlich kannst du dein Pferd auch mit Futter loben. Pferde denken mit Bildern. Das bedeutet, dass Pferd speichert das Bild von Futter als positive Assoziation ab. Die Belohnung durch einen Leckerbissen kommt bei deinem Pferd am besten an. Du musst nur aufpassen, dass dein Pferd nicht immer nach Leckerlis bettelt. Hier schafft zum Beispiel die Clicker-Methode Abhilfe. Der Clicker ist ein kurzes, eintöniges Signal das du deinem Pferd gibst. Somit assoziiert das Pferd das Geräusch mit Futter und nicht deine Hand oder die Tasche. Hierzu findest du sicher noch weitere Tricks im Internet.

Trick 7: lerne nie aus
Der siebte und einer der wichtigsten Tipps, um besser reiten zu können, ist, dass du nie auslernen solltest! Umgebe dich mit Reitern, die besser sind als du, beobachte diese Reiter und schaue dir an was du besser machen könntest. Scheue dich nicht deine Idole zu fragen, ob sie dir helfen können. Keiner wird diese Frage mit Nein beantworten! Den ersten Schritt hast du schon geschafft, du informierst dich im Internet darüber. Das zeigt, dass du dich mit deinen Problemen, Zielen und Aufgaben auseinandersetzt. Schaue dir unsere anderen Blogartikel an, vielleicht helfen sie dir auch besser reiten zu können!

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